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Category (Asien)

SINGAPUR – Singapura – 新加坡共和国 – சிங்கப்பூர் குடியரசு

Singapur Skyline WWW_01

 

Singapur ist ein Stadtstaat/Republik und flächenmässig mit ca. 715 km² der kleineste Staat in Südostasien und liegt an der meistbefahrenen Schifffahrtsstraße von Malakka. Singha – der Löwe und Pura – der Ort geben dieser Stadt den Namen “Löwenstadt”. Das Wahrzeichen Singapurs ist seit dem Jahr 1964 der Merlion, ein Fabelwesen mit einem Löwenkopf und einem Fischkörper.
Diese internationale Metropole mit ca. 5,4 Millionen Einwohnern wird geschätzt, weil sie gut durchdacht, organisiert, sicher und als Wirtschaftszentrum in Asien ohne Korruption bekannt ist. Eine Millionenstadt mit hoher Umweltqualität, in der es nicht lärmt, nicht stinkt und nicht schmutzig ist. Zu den wichtigsten Vorsätzen gehört, die Lebensqualität der Bürger in allen Bereichen zu verbessern. Für viele Europäer zu westlich, zu steril und zu sauber. Aber vielleicht macht genau das den Reiz dieser grünen Gartenstadt aus. Moderne Architektur, die sich in einer faszinierenden Skyline zusammenfügt. Zersetzt durch weitläufige grüne Parks und riesigen Naturreservaten und das alles auf einer begrenzten Staatsfläche. 47% der Staatsfläche sind grün, 164 Hektar ursprünglicher natürlicher Regenwald, ca. 100 km (demnächst 300 km) Wege zum Joggen und Wandern verbunden durch sogenannte Parkconnectors – Brücken und Wege, mit denen die Grünflächen verbunden werden.

Singapur – eine Stadt mit Architektur der Superlative. Für Architekten, Bauingenieure und Stadtentwickler ist Singapur ein Eldorado an moderner Formgestaltung, Strukturen und Funktionen. Neben majestätischen Gotteshäusern sämtlicher Religionen stehen imposante Konstruktionen aus Glas und Stahl. Über Wolkenkratzer schwebende Palmengärten und ökologische Kulturbauten verleihen Singapur ein sehr attraktives Erscheinungsbild. Die Architektur hat einen besonderen Stellenwert, deshalb veranstaltet das Land jetzt jährlich ein Architektur-Festival, auf dem verschiedenste Bauten in aller Welt von einer Jury beurteilt und ausgezeichnet werden.

77% Chinesen, 14% Malaien und 8% Inder gehören den ethnischen Gruppen an. Die in Singapur verbreitesten Religionen sind der Buddhismus 33%, das Christentum 18%, der Islam 15%, der Taoismus 11% und der Hinduismus mit ca. 5%. Jede Religionsgruppe hat zwei Feiertage pro Jahr, die zu allgemeinen Feiertagen für alle Menschen in dieser Stadt gemacht wurden. Auseinandersetzungen wegen den verschiedenen Religionsgruppen gibt es nicht – Hinduistische Tempel oder islamische Moscheen befinden sich genauso wie buddhistische Tempel oder Kirchen nebeneinander. Die Regierung von Singapur unterstützt dabei die kulturellen Eigenheiten der Bevölkerungsgruppen und verteilt die neuen Wohnquartier gleichmässig unter ihnen auf. Man kann mit nur kurzen Wegen innerhalb Singapurs von Little India in das Araberviertel, Chinatown oder den Banken Distrikt wechseln und ist in den verschiedensten Kulturkreisen angekommen. Chinatown mitten in der teuren Innenstadtlage mit alten Shophouses/Geschäftshäusern und ursprünglichem chinesischen Leben auf den Straßen bis weit in die Nacht. Little India, weniger perfekt, dafür aber bunt und quirlig. Bugis und Kampong Glam sind die früheren Zentren des muslimischen Singapurs, auch heute leben hier noch viele Muslime, die traditionelle Waren verkaufen.
Ständig werden, gefördert durch die Regierung, neue Attraktionen und Freizeitangebote eröffnet oder angeboten. Nur um einige zu nennen: ArtScience-Museum, Botanischer Garten mit über 3600 Tieren fast aller in Asien vorkommenden Tierarten, Gardens by the Bay, Jurong Bird Park, MacRitchie Naturreservat, nationaler Orchideengarten, Nachtsafari, River Safari, Sentosa, Underwater World, Vivo City.
Eines der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Singapurer ist das Shoppen und anschliessend Essen gehen. Bekannteste Einkaufsstraße ist die Orchard Road mit eisgekühlten Shoppingmalls – offen 12 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl gibt es sonst nirgendswo auf der Welt soviele Geschäfte und Restaurants. Eines ist sicher, in dieser Stadt stirbt man nicht an Hunger. Jede neue U-Bahn Station und jedes neue Hochhaus in der Stadtmitte bekommt eine Shoppingmall mit Foodcentern und meist unterirdisch mit anderen Malls über mehrere Basements verbunden. Mehr als 30 Einkaufszentren – hier sind die typischen Singapurer besonders am Wochenende zu finden. Gute Ausbildung, 10 Stunden Arbeit am Tag, eine Eigentumswohnung, spät heiraten und wenige Kinder. Singapur hat die niedrigste Geburtenrate in Asien.

Singapur – die perfekte Stadt? Live, work and play – lebt, arbeitet und spielt in dieser schönen und grünen Stadt, die wir euch bauen. Eine Vision verordnet von der Regierung mit nur wenig individueller Gestaltungsmöglichkeit und trotzdem ist es dort lebenswert. Nur eine Frage bleibt, wo sind und leben die alten Menschen – man sieht sie kaum auf der Straße oder in den Einkaufspassagen.

 

Sulawesi – Indonesien

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Kaum jemand weiss, wo Sulawesi liegt, viele vermuten dieses Land in Afrika. Sulawesi gehört jedoch zu Indonesien, dem größten Inselstaat der Welt. Sulawesi, füher Celebes, ist eine Insel zwischen Borneo und Neuguinea und ist teilweise vulkanischen Ursprungs, daher gibt es immer noch sehr viele Vulkanausbrüche und Erdbeben dort.

Die Bevölkerung gliedert sich in verschiedene Volksstämme, bekannt sind die Makassaren, Bugis von der Südwesthalbinsel, die Toraja im zentralen Hochland, die Minahasa um Manado im Norden von Sulawesi sowie die Bajos an den Küstenregionen des Nordens. Allein in Sulawesi gibt es daher über 100 verschiedene Sprachen und traditionelle Kulturen. 80 % der Bevölkerung sind Muslime und 19 % Christen.

Der Bunaken Marine Nationalpark ist ein indonesisches Schutzgebiet im nordöstlichsten Zipfel Sulawesis mit einer Größe von ca. 750 km² in der Celebessee. Er umfasst die Inseln Bunaken, Manado Tua, Siladen, Mantehage und Nain. Hier finden Taucher eines der besten indonesischen Tauchgebiete. Über 300 Korallen- und 3000 Fischarten wurden hier gezählt, darunter auch der Delphin und Merlin. Beeindruckend sind die gewaltigen Abbruchkanten in die Meerestiefe (drop offs). Die Meerestiefe schwankt zwischen 200 und 1840 Metern mit einer Sicht unter Wasser von ca. 20 bis 30 Metern. Auf der Insel Manado Tua steht ein ruhender Vulkan.

 

Mingalabar Myanmar

Eine gefühlvolle Reise dokumentiert mit Bildern für alle, die Myanmar lieben oder sich dafür interessieren. Poetische, spirituelle und realistische Bilder aus einem vergessenen Land – es ist eine Reise in eine andere Zeit. Jahrzehntelang vor der Welt verborgen, gilt Myanmar mit seinen exotischen Sitten und Sehenswürdigkeiten als eines der ursprünglichsten Reiseländer Südostasiens. Das alte Asien ist noch in vielen Teilen des „Goldenen Landes“ zu finden, das auch als Lieblingsland Buddhas bezeichnet wird. Rotgoldene Tempel, Pagoden und Königsstädte, zauberhafte Landschaften und buddhistische Frömmigkeit, kaum berührt von westlicher Hektik. Aber das wahre Glück dieser Reise liegt in den Begegnungen mit den Menschen und den unbeschreiblichen Kulturschätzen. Man verfällt diesem Zauber, wird berührt von den vielen Eindrücken und fragt sich, ob diese Menschen mit ihrem Glauben, ihrer Religion und Lebensweise nicht freier und glücklicher sind, als wir mit unserem geregelten und bürokratischen Alltag.

 

Das Land von einer Militärjunta regiert, öffnet sich langsam und behält hoffentlich seine authentische Ursprünglichkeit. Sicherlich hat jetzt „die Lady”, Freiheitskämpferin Aung San Suu Kyi und ihr gewaltloser Einsatz für Demokratie, zur Öffnung des Landes beigetragen. Mit dem zunehmenden Bekanntheitsgrad Myanmars und dem daraus ansteigenden Tourismus kommen jetzt auch die typischen negativen Begleiterscheinungen dazu.

„Republik Union Myanmar“ – wie Burma/Birma heute heißt, ist mit einer Fläche von rund 680.000 Quadratkilometern am Indischen Ozean fast doppelt so groß wie Deutschland. Größte Stadt des Landes ist Yangon. Fast 90 Prozent der rund 54 Millionen Einwohner sind Buddhisten. Sie leben überwiegend von der Landwirtschaft. Myanmar gehört zu den ärmsten Ländern Asiens.

Kyay zu tin par tal  Myanmar

 

Diese Welt ist voll von wundersamen Dingen,
aber sie würden nicht viel Sinn ergeben ohne dich.

Burmesisches Sprichwort

 

 

INDONESIEN

Bali… die Insel der Götter und Mystik

Über der ganzen Insel hängt der Duft von Räucherstäbchen und der Klang der Gamelanmusik. Traditionelles Leben und tiefgründiger hinduistischer Glaube verschmelzen mit Kunst, Kultur und einer faszinierenden Landschaft. Bali im Indischen Ozean bezaubert mit vielfältiger grüner Vegetation, Sandstränden, vorgelagerten Korallenbänken, imposanten Vulkangipfeln und einem Patchwork von Reisterrassen.

Überall spürt man die Religion, den Glauben und das spirituelle Leben der Bevölkerung. Trotz großer Beliebtheit ist Bali noch immer größtenteils ursprünglich geblieben. Die Menschen haben eine gesunde Balance mit ihrer Haupteinnahmequelle, dem kommerziellen Tourismus und ihrem traditionellen Alltag gefunden. Diese Balance ist für uns spürbar und wir lassen unsere Seele baumeln.

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Auf diese tiefgründige traditionelle Lebensweise der Menschen scheint der Einzug des Modernen mit all seinen Errungenschaften kaum Auswirkung zu haben. Überall kann man sie bei zeremoniellen Handlungen oder Prozessionen beobachten, sei es an einer vielbefahrenen Straßenkreuzung, vor Geschäften, in abgelegenen Reisfeldern oder in den verschiedenen Tempeln. Der Hinduismus ist bei über 90% der Einwohner auf Bali verbreitet und lehnt sich an den indischen Hinduismus an. Brahma, Vishnu und Shiva sind die höchsten Gottheiten, daneben werden aber noch unzählige Götter und Göttinnen verehrt. Wichtig für die Balinesen sind aber auch die Dämonen, welche als Gegenspieler gesehen werden und denen durch Opfergaben und Gebete Einhalt geboten wird. Es geht immer um den Ausgleich, die Balance und es gibt keine Sieger oder Verlierer.

Die Menschen auf Bali scheinen ihrem eigenen Rhythmus zu folgen, welcher in erster Linie vom balinesischen Kalender bestimmt wird. Die verschiedenen Zeremonien, die den Jahres- und Lebenslauf ausdrücken, werden völlig in das alltägliche Leben mit einbezogen. Dieser so offensichtlich gelebte Glaube versetzt uns scheinbar in eine andere Zeit, besonders wenn man das Glück hat an einer privaten Zeremonie teilnehmen zu können, Tänze zugunsten der Götter zu verfolgen oder den Überfluß an Farben und Mustern der Gewänder zu bestaunen. Eines der wichtigsten Zeremonien ist die Verbrennung nach dem Tod, ein freudiger Anlass Abschied von einem Menschen zu nehmen. Das ganze Dorf beteiligt sich daran – laute Musik, farbenfrohe Gewänder und fröhliche Ausgelassenheit.

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Auf Bali leben ca. 3 Millionen offenherzige Menschen voller Lebensfreude und Harmonie und möchten dies gerne mit ihren Gästen teilen. Ihre Fröhlichkeit ist ansteckend, die ruhige Ausstrahlung und Gelassenheit zieht uns in ihren Bann und die Mystik der Insel wirkt wohltuend auf unseren Körper und Geist. Ihr Alltag ist von vielen Einflüssen aus der Geschichte, Religion und der gesamten Dorfgemeinschaft geprägt. Die Balinesen leben in völligem Einklang mit der Landschaft und der Natur ihres Landes. Familien haben einen großen Zusammenhalt und wohnen oft in mehreren Generationen harmonisch miteinander. Es wird sehr viel Wert auf die Solidarität der Menschen untereinander gelegt. Wer die Einstellung der Balinesen respektiert, kann beeindruckende Entdeckungen in ihrer Kunst, Kultur und Lebensweise bewundern.