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Kenia – Samburu Volk mit Samburu-Nationalreservat

Es gibt wohl kaum eine authentischere und intensivere Kenia-Erfahrung, als mit Fahrer, Koch, Zelt und Allrad-Jeep durch dieses Land abseits der üblichen Touristenpfade zu reisen und die indigene Bevölkerung der Samburus kennen zu lernen. Diese Nähe öffnet den Zugang zur Seele eines Volkes und wir begegnen den Menschen besonders intensiv. Auch habe ich einen Hang zu Reisen, bei denen man(n) so tun kann, als sei man(n) ein großer Abenteurer – ohne dass ich wirklich einer bin. Mein Dreamteam – Fahrer Siri (Silvanus Mosse), 35 Jahre alt vom Volk der Kisii und mein Koch Thony (Anthony Nyamay), 46 Jahre alt vom Volk der Kamba.

Kenia Maralal WWW_06
 

Die Fahrt in das Samburu Stammesgebiet

Nairobi ist eine typische afrikanische Metropole, zumindest das, was ich auf der Fahrt vom Flughafen zu meinem Hotel für eine Übernachtung und auf der Rückfahrt aus dem Samburu County zum Flughafen gesehen habe. Abgase, Lärm, Staub, Staus und Slums waren meine Begleiter durch diese Stadt. Sicherlich gibt es aber auch sehr viele reizvolle und spannende Seiten dieser Großstadt, nur blieb mir dafür keine Zeit.

Kurz vor 9:30 Uhr kam mein Fahrer Siri zum Hotel mit einem etwas abgefahrenen Jeep – ein Toyota Landcruiser Baujahr ca. 2000. Das Abenteuer konnte nun beginnen und der Landcruiser erwies sich dabei als sehr zuverlässig und genau richtig für diese Tour. Also nichts wie raus aus Nairobi. Wir konnten gleich ausserhalb Nairobis für 15000 KES (ca. 120,- €) tanken und eine neue Gasflasche zum Kochen kaufen. Es ist sehr erstaunlich, wie viele unterschiedliche Landschaften Kenia auf den ersten 160 Kilometern zu bieten hatte. Aus der grauen Stadt Nairobi durch einen Wald mit Nadelbäumen, dann das trockene Great Rift Valley und urplötzlich grüne Landstriche mit viel Landwirtschaft. Treffpunkt mit meinem Koch Thony war der Einkaufsmarkt im Ort Naivasha. Dort kauften wir zwei Einkaufswagen voll mit frischen Lebensmitteln und Grundnahrungsmitteln, auch 2x 20 Liter große Trink- und Kochwasserkanister. Der Kassierer und vier weitere Marktangestellte turnten um uns herum und verpackten und verschnürten unsere Einkäufe in Kartons und Tüten. Zu guter Letzt trugen sie alle inklusive der Markt-Security die verpackten Lebensmittel zu unserem Jeep. Das Ganze erregte ein großes Aufsehen und wir hatten eifrig damit zu tun, das Ganze im Jeep zu verstauen. Die Fahrt in das Samburu County (2 Tage) ging über die Orte Gilgil, Ol Kalou nach Nyahururu zu den Thomson Falls (ca. 160 km). Weiter über Rumuruti, Kinamba, Mugie, Sukuta Lol Marmar, Kisima nach Maralal (ca. 170 km).

Wie die Massai sind die Samburu auch ein Kämpfer- und Nomadenvolk. Sie haben sich ihre authentische Kultur dadurch erhalten, dass sie an ihren von den ältesten Stammesführern überlieferten Traditionen festhalten und neue modernere Lebensweisen meist ablehnen. Wie viele andere traditionelle Stämme Afrikas, stehen auch die Samburu unter dem Druck ihrer Regierung, um sich in festen vorbestimmten Dörfern niederzulassen. Die Hauptnahrung der Samburu ist neben Mais auch die Milch und das Blut ihrer Tiere. Sie schlachten ihr Vieh aber nicht, sondern ritzen nur die Venen an und versorgen die Wunde danach sofort mit heißer Asche. In den letzten Jahren haben sie allerdings begonnen, auch wegen den Dürreperioden, sich von ihrer rein nomadischen Lebensweise zu trennen und sich auch dem Ackerbau an feststehenden Manyattas zu zuwenden. Normalerweise leben zwischen 5 und 10 Familien in einer Manyatta/Dorf zusammen. Jede Familie hat ihre eigene Hütte, die der Frau gehört. Hat ein Mann mehrere Frauen, so hat jede Frau für sich und ihre Kinder eine eigene Hütte. Die transportablen Hütten sind von einem Wall aus trockenen Dornbüschen und Totholz umgeben, der verhindert, dass umherstreifende Tiere oder Viehdiebe in das Dorf kommen können. Ein weiterer kleinerer Dornenwall in der Mitte der Manyatta umgibt den Platz der Beratung, die Ältestenversammlung. Mittlerweile dient er auch in vielen Dörfern nachts als Viehgehege. Dazwischen liegen die länglichen Hütten gebaut aus Holzstangen mit Lehm- und Kuhdungwänden. Zur Abdeckung werden Häute, Grasmatten und in der Regenzeit Kunststoffplanen benutzt.
Ein ganz wichtiger sozialer Aspekt in ihrer Kultur ist die Achtung der Ältesten und dem Elder (Ältester als Stammesführer). Je älter ein Mann wird, desto mehr Macht und Respekt erlangt er. Jede Altersstufe bekommt außerdem spezifische Aufgaben zugeteilt. Kinder (Layeni, bis ca. 12 Jahre), kümmern sich um die Ziegen, Schafe und deren Milch. Beschnittene junge Männer, die zur Altersklasse der Krieger (Moran, ca. 12-19 Jahre) gehören, bewachen die Rinderherden, gehen auf Jagd und beschützen den Clan. Verheiratete Männer regeln die Probleme der Gemeinschaft und tragen Verantwortung für den Clan. Die Frauen sind für die Hütten, Kindererziehung, die Milchkühe, das Kochen und auch für das Sammeln von Holz und Wasser verantwortlich. Männer haben meist mehrere Frauen und leben in Polygamie. Das Prestige eines Mannes ergibt sich aus der Anzahl seiner Rinder und Frauen. Die Mädchen helfen schon früh ihren Müttern bei der Hausarbeit und werden schon ab dem Alter von ca. 12 Jahren an fremde Männer eines anderen Clans verheiratet. Bei der eigentlichen Hochzeitszeremonie wird an den Frauen teilweise immer noch eine Genitalverstümmelung praktiziert. Bei den Jugendlichen im Alter zwischen 7 bis 15 Jahren erlaubt die Einweihungszeremonie den Eintritt in die Männerwelt und wird meist durch die Beschneidung der Vorhaut begleitet. Männer wie Frauen tragen traditionell ihre farbenfrohen Shukas. Lange Tücher, die lose um den Körper gewickelt werden oder als Schultertücher dienen. Frauen haben zahlreiche Halsketten aus Perlen, Ohrringe und Armbänder. Oft ist ihr Kopf auch mit einem kreuzförmigen Stirnschmuck verziert. Er ist ein Zeichen dafür, dass die Frau noch unverheiratet ist. Mädchen tragen schon ganz früh einzelne handgefertigte Perlenschnüre um den Hals, die sie von den jungen Moran geschenkt bekommen und die im Laufe der Zeit zu dicken Kragen heranwachsen. Der Perlenschmuck hat eine traditionelle Bewandtnis. Sie sind Geschenke von jungen Samburu-Kriegern. Die Moran dürfen dafür mit den minderjährigen Mädchen Sex haben, wann immer sie wollen. Ihre Religion konzentriert sich auf ihren höchsten Gott Nkai , die Quelle jeglichen Schutzes vor Gefahren und viele rituelle Wahrsager oder Schamanen.

Kenia Maralal Manyatta Lekume Krieger Tanz WWW_01

 

Es ist ein wirklich traumhaft schöner Morgen im Samburugebiet und die aufgehende Sonne taucht die sattgrüne Savannenlandschaft in ein wunderbar warmes und intensives Licht. Durch das offene Fenster des Toyota Landcruisers weht der kühle, frische Duft der Umgebung herein. Wir sind auf dem Weg zu den Tamiyioi Manyattas. Außer unserem Fahrzeug ist kein weiteres in den Karisia Hills/Ngari Hills (ca. 2500 m hoch) zu sehen und weitab von Zuhause fühle ich mich wirklich, wie in einer anderen Welt. Erwartungsvoll und ungeduldig schweift mein Blick über die näher kommende Hügelkette. Zebras weiden abseits des kaum sichtbaren Weges und Samburu Frauen kommen uns mit leeren Wasserkanistern oder Malas (Milchgefäße) entgegen. Sie sind auf dem Weg zum Einkaufen nach Maralal. Die ersten Samburu Morans (Krieger) erscheinen in der Ferne mit ihren Viehherden. Schon vom weiten sieht man ihre roten, gestreiften oder mit Karos versehenen Shukas (Tücher). Sie winken uns freudig zu, noch eine Bergkuppe und wir erreichen die zwei feststehenden nicht mehr ganz so traditionellen Manyattas von Elder Samy Lekume (Stammesältester, 46 Jahre alt). Er lädt uns sofort in seine Manyatta ein, stellt seine Familie vor und zeigt uns die Umgebung. Hierbei erfahre ich, dass Samy 3 Brüder, 2 Frauen und 13 Kinder hat. Seine Hauptmanyatta aus 3 Häusern besteht aus – die seiner beiden Frauen (Big Wife und Small Wife) und seinem eigenen Haus. Dazu kommen noch mehrere Viehgehege für junge Ziegen und Kälber. Er hat sogar einen kleinen Hühnerstall, Hühner und Eier sind aber lediglich für den Verkauf gedacht. In den nächsten Tagen hatte ich das Glück, das mir die 12 Morans (Krieger) der Manyattas und mehrere Samburu Frauen nicht für Touristen übliche Darbietungen, sondern nur für mich ihre traditionellen Lebensweisen, Tänze und Riten gezeigt haben. In den Krieger- und Liebestänzen demonstrierten sie dabei ihren Stolz und ihre Stärke. Erfahrungsreiche und intensive Tage in dieser Manyatta werden noch lange in mir nachwirken.

Meine zweite besuchte Manyatta lag ca. 3 km zu Fuß von der Landstrasse C77 bei Maralal landeinwärts. Siri und ein kurzfristig engagierter Führer namens Ernest gingen mit mir bergauf durch eine wunderschöne Landschaft zu der einfachen Manyatta von Elder Lekalasimi. Seine Gelassenheit, Ruhe und Unbeweglichkeit ließ nur schwer erahnen, wie alt er war. Er hatte jedenfalls drei Frauen unterschiedlichsten Alters und fünfzehn Kinder. Die Frauen und fünf seiner Kinder waren in der Manyatta anwesend. Sie freuten sich über unseren Besuch und lächelten mich immer wieder freudig an. Ernest übersetzte für mich meine Fragen und so konnten wir miteinander kommunizieren. Die Big Mama der Manyatta lud mich dann in ihre Hütte ein und zeigte mir ihre einfache Einrichtung. Ein Bretterbett abgetrennt mit runden dünnen Baumstämmen vom Innenraum mit Einstieg und bedeckt mit dünnen Kuh- und Ziegenfellen, ein schmales einfaches Holzregal, eine fest eingebaute Holzbank über die gesamte Breite der Hütte, Metallkochtöpfe und Milchgefäße (Mala oder Calamash) und eine im Boden mit Steinen umfasste Kochmulde für das Holzfeuer. Mir wurde noch erklärt, wie die Milchgefäße benutzt und wie sie mit der brennenden Rinde des Thamayo Baumes gereinigt werden. Diese Hütte der Big Mama darf ihr Ehemann nicht betreten, das verlangt die traditionelle Kultur der Samburus. Die Familie hatte zum Leben Hühner, Kühe, Ziegen und ausserhalb ein paar große Mais- und Gemüsefelder. Irgendwie hatte ich wieder einmal den Eindruck, dass die Menschen hier viel glücklicher und zufriedener sind, auch wenn sie kaum etwas besitzen. Als Dankeschön für ihre Gastfreundschaft bezahlte ich noch ein von meinem Führer Ernest ausgehandeltes Geldgeschenk und alle winkten mir noch lächend und freudig beim Abschied hinterher.

Langsam erklimmt die Sonne den afrikanischen Horizont und wie jeden Morgen werde ich durch das Krächzende „Raah“ der zwei Ibisse vor meinem Zelt begrüßt. Mein Abenteuergeist erwacht wieder und vertreibt meine Müdigkeit und Steifheit. Dafür sorgt auch Thony mit dem ersten frisch aufgebrühten Kaffee jeden Morgen. Mein nächsten Ziel lag mit 4,5 Stunden Fahrzeit und ca. 140 Kilometern von Maralal entfernt. Die Fahrt ging über Kisima, Lodungokwe und Wamba nach Archer’s Post zum Umoja Campsite von Rebecca Lolosoli, die Betreiberin des Camps und Begründerin des Umoja Frauendorfes. Sie erzählte mir, dass der Preis für einen Zeltplatz genauso teuer wäre, wie für eine Banda (Bungalow). Natürlich nahm ich eine Banda und eine weitere für Anthony und Siri mit Einstrahldusche und WC. Leider war alles schon sehr heruntergekommen oder renovierungsbedürftig. Für den Besuch der Manyattas hier bei Archers Post/Umoja braucht man einen Guide, der sich dann auch fürstlich entlohnen lässt. Mein Guide Mohammed und mein Fahrer Siri fuhren mit mir am Spätnachmittag zu der Touristen-Manyatta von Elder Namayana. Dort wurden wir von Lobiky Gabriel Lekopiro (39 Jahre alt) empfangen und ich musste sofort einen erheblichen Eintrittspreis bezahlen. Es empfiehlt sich grundsätzlich bei solchen Besuchen von Touristen-Manyattas kräftig und energisch zu verhandeln. In diesem Dorf leben 20 Familien mit ca. 160 Dorfbewohnern (darunter 40 Morans). Lobiky hat nur 1 Frau und 6 Kinder.
Rhytmischer Samburu Frauengesang mischt sich mit dem taktvollen Klatschen ihrer Hände zu meiner Begrüßung und die jüngste Tochter von Gabriel, namens Nasieku, lud mich zur Dorfbesichtigung ein. Die „angeblichen Morans“ zeigten auch hier einen Krieger-/Löwentanz und mit den Frauen einen Liebestanz. In der Manyatta wurden mir dann teilweise die Dorfbewohner und Ältesten vorgestellt und ich konnte ein paar schöne farbenfrohe Photos machen. Es gab aber überhaupt keine Alltagsarbeiten der hier lebenden Samburus in irgendeiner Art und Weise zu sehen. Und dann kam das, was kommen musste. Die letzte Station des Dorfes, die Verkaufsplätze für Touristen. Auf dem Boden lag überall handgemachter traditioneller Perlenschmuck in allen Formen und Farben, sowie einfach geschnitzte Holzfiguren. Man wird von allen Seiten gedrängt etwas zu horrenden Preisen zu kaufen. Als wir die Manyatta verlassen hatten, kamen schon die nächsten Guides mit Touristinnen und diese zahlten auch ihre Eintrittsgebühren. Diese für Touristen vorzeigbaren Manyattas sind mit Vorsicht zu genießen, denn sie sind eine Geldeinnahmemaschine, obwohl es evtl. auch einen sozialen Hintergrund geben könnte. Letztendlich aber hatte ich den Eindruck, dass das gesamte Umoja-Gebiet eine Touristenfalle ist und man es besser meiden sollte. Aus diesem Grunde habe ich dann dort auch keine weiteren Dörfer mehr besucht, auch nicht das bekannte Umoja-Frauendorf.

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 Das Samburu-Nationalreservat

Mein letzter Tag im Samburu County gehört dem Samburu-Nationalreservat und seiner Tierwelt. Siri, mein Fahrer, fährt durch das östliche Eingangstor des Reservates, genannt Archers Gate und öffnet für mich das Fahrzeugdach. Ab hier sind wir auf einer relativ guten Schotterpiste unterwegs oder fahren auf kleinen Wegen durch die trockene Savannenlandschaft. Da ich nur ein Zoom bis 200 mm Brennweite habe, bin ich einmal gespannt, wie nah ich die Tiere vor meine Linse bekomme. Der 165 km² große Nationalpark liegt auf ca. 800 bis 1000 m Höhe im Tal des Ostafrikanischen Grabenbruchs (Great Rift Valley) in Nachbarschaft des Buffalo Springs Reserve in einer halbwüstenartigen wilden Landschaft mit felsigen Hügeln, weiten Grassavannen, Akazienbäumen und Trockenbüschen. Die Lebensader des Parks ist der Uasu Nyeru Fluss, der in der Sprache der hier beheimateten Samburu „Fluss mit braunem Wasser“ bedeutet. Hier kann man Begegnungen der besonderen Art hautnah mit der Tierwelt erleben. An seinen schmalen Streifen Galeriewald aus seltenen Doumpalmen (die man an den verzweigten Stämmen erkennt), Schirmakazien und Tamarindenbäumen versammeln sich viele Tiere in der Trockenzeit. Der Park ist Lebensraum für große Elefantenherden, seltene Grevy Zebras und Netzgiraffen, Beisa Orix-Antilopen, Grant-Gazellen, Gerenuk (Giraffen-Halsgazellen), Löwen, Geparden, Nilkrokodilen und weiteren Tierarten. Er strahlt eine Ruhe und Zeitlosigkeit aus, als habe sich hier in den letzten Jahren kaum etwas verändert und die Tiere lassen sich von den Safari-Fahrzeugen kaum stören. Am Abend in der Lodge erlebe ich dann die faszinierende Atmosphäre Afrikas hautnah — einen wunderschönen Sonnenuntergang begleitet von den geheimnisvollen Geräuschen und Alarmrufen der Tierwelt.

Eintrittspreis pro Person und Tag  –  70,- US-Dollar.

Comments

  • Johannes Ferdinand

    Ganz tolle Photos. Bin echt beeindruckt. Es ist nicht so ganz mein Metier. Aber die schönen Photos und interessanten Texte finden meine vollste Hochachtung. Besten Gruß – nicht mehr aus der Nähe – sondern inzwischen aus Berlin. www.bird-lens.com Johannes

  • Siaka S. Traoré

    Vous avez également un belle page web , félicitation. Bien de choses à vous, Siaka S. Traoré - Dakar/Senegal

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