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Ischia – Die Insel für Körper und Seele

 

Die Seele baumeln lassen und Wellness mit Natur geniessen.

Mit der Fähre von Neapel/Molo Beverello kommend läuft man in den malerischen Naturhafen von Ischia Porto ein (Überfahrt ca. 90 Minuten). Der kreisrunde Vulkankrater als Hafenbecken ist die erste Anlaufstation für die vielen Urlauber. Auf der Insel leben ca. 68.000 Einwohner und es gibt sechs Kommunen: Ischia (Porto & Ponte), Casamicciola, Lacco Ameno und Forio an der Küste, Barrano hoch über dem Maronti-Strand und Serrana Fontana in den Bergen. In gut einer Stunde kann man die Insel mit dem Bus in beiden Richtungen umrunden oder ganz italienisch mit der Vespa. Je nach der kürzesten Entfernung zum Ortsziel wählt man die Buslinie Circonvallazione destra (Rechtsumrundung) oder Circonvallazione sinistra (Linksumrundung). Das Busnetz ist sehr gut ausgebaut, sodass man fast jeden entlegenen Ort erreichen kann. Die Busse fahren außerdem fast sehr regelmäßig ​​​alle 15 bis 30 Minuten.

Das Bild der an der Küste liegenden Orte wie Ischia Ponte, Casamicciola, Lacco Ameno, Forio oder Sant’ Angelo prägen verwinkelte Gassen mit Kopfsteinpflaster, alte Steintreppen, Torbögen und die farbenfrohen Fassaden der Häuser und Villen. Besonders auffällig die monumentale Felsenfestung Castello Aragonese mit 113 m Höhe in Ischia Ponte. Obwohl die Bevölkerung der Insel sich mittlerweile fast ausschliesslich dem Tourismus widmet, gibt es noch landwirtschaftlich genutzte Flächen meist im Landesinneren und traditioneller Fischfang in den Küstenorten. Umrundet man die Insel, bieten sich immer wieder atemberaubende Ausblicke – Felsvorsprünge, Buchten, Strände, Landschaften mit Pinienwäldern wie Falanga und Bergregionen mit schönen Wanderwegen, wie den Monte Epomeo mit 788 m der höchste Berg der Insel. Auch wird immer wieder die Küste durch Fumarolen und Thermalquellen unterbrochen. Im Mai und Juni steht alles in Blüte und für Naturfreunde und Wanderer ist das die beste Reisezeit. Auf der Insel herrscht ein typisches Mittelmeerklima – die Sommer meist mit 26 °C bis 35 °C und milde Winter mit ca. 10 °C. Das Meerwasser ist im Sommer ca. 21 °C warm.

Bekannt ist die größte Insel (46 km²) im Golf von Neapel vor allem für ihre Thermalquellen und Thermalgärten – 103 Quellen, 69 Fumarolen und 29 Thermalquellen. Sie wurde in den 50er Jahren als Kurinsel entdeckt und touristisch dazu erschlossen. Das Thermalwasser regt das Immunsystem an und ist für ihre heilende Wirkung bei degenerativen und rheumatischen Erkrankungen, Hauterkrankungen, Atemwegserkrankungen und anderen Schmerzsyndromen bekannt. Ein Tag in einem der Thermalquellen/Gärten ist eine Wohltat für Körper und Seele. Viele Hotels auf der Insel haben auch eigene Thermalschwimmbäder, bieten verschiedene Anwendungen an wie therapeutische Massagen, Fango-Packungen, Ayurveda und Beauty-Behandlungen und so geniessen die Urlauber die herrlichen Naturlandschaften und Orte und entspannen im Hotel für ihre eigene Gesundheit mit Wellness.

Thermalparks mit Eintrittsgeld sind z.B. Aphrodite bei Sant’ Angelo, Gärten des Poseidon bei Forio und der kunstvolle Thermalpark Negombo bei Lacco Ameno. Es gibt aber auch kostenlose Zugänge zu Thermalwasser wie z.B. bei Forio die Baia de Sorgeto. Über eine Treppe von über 200 Stufen erreicht man die Bucht, wo das heiße Wasser ins Meer mündet. Ein weiterer Zugang ist in der Nähe von Ischia Ponte in der Carta Romana Bucht. In natürlichen Becken vermischt sich Meerwasser mit Thermalwasser und es ergeben sich unterschiedliche Wassertemperaturen beim Schwimmen. Die Bucht ist mit den Linienbussen C12 und C13 von Ischia Porto aus zu erreichen. Ein wunderschöner Landschaftspark ist der Giardini La Mortella zwischen Lacco Ameno und Forio. Exotische Pflanzen, Vögel, ein orientalischer Teil mit einem thailändischen Tempel, viele Brunnen, Teiche, Bachläufe sind bei einem Spaziergang zu bewundern und alles wird mit Musik untermalt.

 

Dolcefarniente – das süße Nichtstun!

Wer gerne an die typischen klassischen italienischen Badestrände und Bagnos möchte, der findet hier eine vielzahl mit Liegestühlen und Kabinen ausgestattete Strände oder Kieselbuchten. Die Strandbäder/Bagnos auf Ischia sind anders wie die an der Riviera sehr klein und jedes hat auch seine eigenen Farben. Vorne die Strände oder eine Holzplattform mit Liegestühlen und Sonnenschirmen, dahinter Holzumkleidekabinen, Duschen und Toiletten. Meistens gibt es noch eine Bar oder Restaurant. Ein sehr schönes Bagno ist das Bagno Bar Ristorante Ricciulillo di Mattera Giovan Giuseppe – www.ricciulillo.it/deutsch.php. Es ist ein exzellentes kleines Restaurant und die Speisekarte erfüllt alle Wünsche an Qualität und Frische von z.B. Fisch und Pasta. Alles wunderbar gekocht mit frischen Kräutern und Gewürzen. Die Lage ist ein Traum, direkt am Strand mit direkter Sicht zum Castello Aragonese und Procida. Natürlich hat das Essen mit der Aussicht seinen Preis, aber es ist es allemal wert… gerne wieder!

Lohnenswert ist ein Spaziergang von Ischia Porto nach Ischia Ponte oder umgekehrt. Beide Ortsteile könnten nicht unterschiedlicher sein. Porto mit Hafen, den typischen Bagnos, Hotels und teuren Einkaufsläden/Cafés/Restaurants und dagegen Ponte mit altem Charme, kleinen Lokalen, dem Fischerstrand Spiaggia dei Pescatori und schönen Fischerhäusern und alten Kirchen am Meer. Nicht zu vergessen als Schlusspunkt das Castello Aragonese. Der Weg geht los im Hafen Porto über die Flaniermeilen Via Roma und Corso Vittoria Colonna mit blühenden Oleanderbäumen. Eine kleine Erfrischung wie ein Espresso oder leckeres Eis gönnt man sich im Gran Caffè Vittoria. Ab hier geht das Leben nun schon langsamer und ruhiger zu. Jetzt kann man zum Fischerstrand Spiaggia dei Pescatori schlendern und am Meer weiter bis zum 200 m langen Steg/Brücke zum Castello Aragonese gehen. Ein Besuch des Castello lohnt sich auf jeden Fall – seine Geschichte im Laufe der Zeit erfahren als Schutz vor Piraten, als Adelspalast der Aragoneser, Kloster, Kerker und politisches Gefängnis. Nach dem Ticketkauf geht es mit einem Aufzug hoch in die Festung. Von hier hat man wunderschöne Ausblicke auf den Epomeo, das Meer, die Insel Procida und bei gutem Wetter sogar bis Capri. Das ehemalige Kloster ist mittlerweile ein Hotel mit gehobenem Restaurant – https://de.albergoilmonastero.it/&session_id=iareia0qar6a39ogo20ogd8kui. Mit etwas Glück gibt es auch Ausstellungen, Events und Konzerte in der Burganlage oder Aussenterrassen – www.castelloaragoneseischia.com/en. Bekannt ist das alljährlich stattfindende Ischia Film Festival.

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